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Ein spanischer Comedy-Star geht viral

Das Video ist in 4:3 gedreht und wirklich gestochen scharf ist das Bild nicht. Dennoch sorgt derzeit ein etwa dreieinhalb minütiger Clip im Social Web für mächtig Furore. Es stammt ursprünglich vom spanischen Comedy-Star Juan Joya Borja, besser bekannt unter seinem Künstlernamen El Risitas. In einer Talkshow spricht er mit schiefen Zähnen und einem schrägen Lachen über seine Erlebnisse in einem spanischen Restaurant. Dort hatte er einmal gekellnert und versehentlich sämtliche Pfannen verloren.

Aber das ist nur eine Randnotiz des Videos, das derzeit viral geht. Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche Versionen des Clips, die mit verschiedenen, frei erfundenen, Untertiteln versehen sind. In einem dieser Videos wird suggeriert, Borja sei Entwickler bei Apple und für das neue MacBook und seine fehlenden USB-C-Slots verantwortlich. In anderen Versionen wird suggeriert, der Comedian erkläre wieso die Fußball-WM 2022 wirklich in Katar stattfindet und wieso 1860 München derzeit so schlecht spielt.

Das Apple-Video hat innerhalb der ersten vier Tage schon 3,7 Millionen Klicks gesammelt – Wahnsinn. Und es zeigt mal wieder: Kreativität wird im Internet von den Nutzern belohnt. Und auch mit einfachsten Mitteln kann man viel Aufmerksamkeit erzeugen. Das Original-Video mit englischen Untertiteln finden Sie hier.

Neckermann schickt Studentin nach verlorener Facebook Wette in den Urlaub

Wer wissen will, wie gelungene Social-Media-Aktionen aussehen, die ohne großen Aufwand betrieben werden können, sollte sich auf der Facebook-Seite von Neckermann Reisen umschauen. Dort hatte eine junge Studentin gewettet, sie würde mehr als 75.000 Likes auf einen Beitrag zusammenbekommen – mehr als das Unternehmen derzeit an Fans hat. „Wenn diese Nachricht mehr Likes als Ihre Seite bekommt, bekomme ich von Ihnen eine Top-Reise gesponsert – alles inklusive natürlich“, schrieb die Studentin. Bei Neckermann nahm man die Wette an.

Schon nach 14 Stunden hatte die Studentin 133.000 Likes zusammen und die Wette damit gewonnen. Neckermann Reisen kündigte daraufhin an, dass man die junge Frau nun tatsächlich in den Urlaub schicken werde. In den kommenden Tagen soll es weitere Infos zum Reiseziel geben. In einem Video soll die Studentin zudem von ihrem Urlaub berichten und auch verraten, wie sie so schnell so viele Likes einsammeln konnte – damit kann Neckermann die gelungene Social-Media-Aktion dann noch ein wenig für die eigene PR nutzen.

Doch schon jetzt hat sich die Aktion für Neckermann Reisen gelohnt. Neben der guten Media Coverage (wie z.B. auch bei uns), gab es einige tausend neue Likes auf der Neckermann-Seite. „Das Feedback auf der Fanpage ist sehr positiv“, sagt Martin Widenka, Social Media-Manager bei Thomas Cook, zu dem Neckermann Reisen gehört. Inzwischen hätten sich auch etliche Facebook-Fans gemeldet, um auch einen Gratis-Urlaub zu erhalten. Bei Neckermann betont man aber, dass es sich vorerst um eine einmalige Aktion gehandelt hat.

Getty und Vince Vaughn nehmen Stockfotos aufs Korn

An einem Konferenztisch sitzen jeweils zwei Männer und Frauen und starren gebannt auf einen Laptop. Das muss wichtig sein! Wer kennt sie nicht, die gestelzten Stockfotos, die immer noch viele Unternehmen nutzen, um ihre Website (vermeintlich) aufzuhübschen. Auch uns begegnen diese Fotos jeden Tag. Getty Images hat nun einen charmanten Weg gefunden, mit diesen Fotos ins Gericht zu gehen: Gemeinsam mit Vince Vaughn hat man einige schräge Stockphotos erstellt, die nun über den Getty-Dienst iStockphotos kostenlos heruntergeladen werden können.

Vaughn macht das natürlich nicht aus Spaß an der Freude. Mit den Fotos bewirbt der Schauspieler seinen neuen Film „Unfinished Business“, der diese Woche in die Kinos kommt. Auch einige der Co-Stars des Films sind auf den Fotos zu sehen.

Social Media boomt

Social Media wird heute deutlich häufiger genutzt als noch vor sieben Jahren – laut einer Studie von IMAS Media Research hat sich die Zahlen der Heavy-User in Österreich von 3 Prozent (2008) auf heute 21 Prozent gesteigert. Demnach nutzen etwa 1,8 Millionen Menschen in Österreich täglich soziale Netzwerke. Ab und zu werden die Dienste von weiteren 1,6 Millionen Menschen gebraucht.

Besonders intensive Nutzer der Social-Media-Dienste sind freilich die jungen. Während bei der Internetnutzung insgesamt, über alle Altersgruppen hinweg, die klassische E-Mail und die Onlinesuche die Hauptanwendungsbereiche sind, kommt Social Media bei den unter 30-Jährigen schon auf Platz eins. Nichts ist für die jungen User wichtiger als die sozialen Netzwerke.

Es zeigt sich: Social Media kann man als Unternehmen nicht ignorieren – vor allem, wenn man jüngere User ansprechen will. In den kommenden Jahren wird sich der Trend wohl noch verstärken. Ein Ende des Social-Media-Hypes ist nicht abzusehen.

Online-first: Darum ändert Otto sein Logo

Online verkauft der Versandhändler Otto die meisten Produkte: Etwa 2,3 Milliarden Euro Umsatz macht das Unternehmen derzeit – alleine 85 Prozent davon generiert der Online-Shop. Kein Wunder, dass man bei Otto den Online-Auftritt weiter stärken will. Dazu gehört ab sofort auch ein neues Logo, das man konzernweit einsetzen will. Das neue Design wirkt runder und weicher. Gestrichen hat der Versandhändler die dünne Außenlinie im Logo.

Für die Käufer kann das marginal erscheinen, bei Otto hatte man aber einen wichtigen Grund zur Neugestaltung. Bislang wurde das alte Logo auf vielen Bildschirmen nicht gut dargestellt, und wirkte dank der Außenlinie verschwommen. Für ein Unternehmen, das seinen Umsatz vor allem im Web macht, war das natürlich ein Problem. Das neue Logo wird nun auf allen Bildschirmen gut angezeigt – auch am Smartphone, versichert Otto.

„Als moderner E-Commerce-Händler begegnen wir unseren Kunden überall: auf kleinen Smartphone-Displays, auf Tablets, auf Monitoren bis hin zum Fernseher. Das neue Otto-Logo ist für all diese Kanäle optimiert“, sagt Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb bei Otto. Das neue Logo kann nun außerdem auch auf farbigem und bewegtem Hintergrund eingesetzt werden, das ging bislang nicht. Während die neue Otto-Optik für das Unternehmen ein großer Schritt nach vorn ist, ist man für die Endverbraucher nach wie vor als Otto zu erkennen. Der Wiedererkennungswert war laut Otto ein wichtiger Grund, weshalb man sich kein völlig neues Logo anschaffen wollte.

Immer mehr Menschen kaufen mobil ein

Mobile Shopping wird immer beliebter. Das geht aus einer Studie des Online-Bezahldienstes Paypal hervor, die nun veröffentlicht wurde. Fast ein Viertel der in Österreich befragten Personen gaben an, in den letzten zwölf Monaten ein Smartphone für den Einkauf genutzt zu haben. Die Österreicherinnen und Österreicher nutzen ihr mobiles Endgerät aber nicht nur zum Kauf selbst, sondern holen auch vorher Informationen zu den Produkten via Smartphone ein.

Weil inzwischen immer mehr Menschen ein Smartphone oder Tablet besitzen, werden in den kommenden Jahren auch die Umsätze im Mobile Commerce laut Paypal deutlich steigen. Schon 2015 werden die in Österreich getätigten Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent wachsen. Für 2016 geht Paypal von einem ähnlichen Wachstum aus. Vor allem die jungen Nutzer sind beim Shoppen gerne mobil. 57 Prozent der österreichischen Smartphone-Shopper sind zwischen 18 und 34 Jahre alt.

Und natürlich wächst neben dem Bereich Mobile-Shopping auch das klassische Online-Shopping weiter kräftig. Während der stationäre österreichische Einzelhandel in den vergangenen Jahren weitestgehend stagnierte, wuchs der Online-Handel innerhalb der letzten drei Jahre laut WKÖ um 30 Prozent. Die Wirtschaftskammer geht davon aus, dass sich der Trend noch verstärken wird.

Honda testet die Limits im Social Web

Der Autohersteller Honda fordert die Nutzer im Social Web heraus: Für eine neue Kampagne wurden gleich drei fast idente Videos erstellt – sie unterscheiden sich auf den ersten Blick nur durch die Länge. Honda spielt mit der Geschwindigkeit – trotzdem bleiben die Statements im Spot immer gut zu lesen.

Möglich wird das durch die sogenannte „Spritz-Technik”. Dabei werden die einzelnen Wörter immer schneller nacheinander gezeigt, bleiben aber an der selben Position. So versteht das menschliche Gehirn nach wie vor den Sinn der Sätze. Die Spritz-App erlebte 2014 einen echten Hype. Texte oder ganze Bücher können mit dem Programm deutlich schneller als bislang gelesen werden.

Die Idee, die Technologie in Kampagnen einzubauen, ist nicht neu. Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte Mercedes-Benz ähnliche Spots. Für Honda sind die Videos dennoch ein Coup: Inzwischen kommen sie zusammen auf etwa 720.000 Klicks. Tendenz steigend. Die User sind begeistert und schauen sich gleich dreimal hintereinander den Werbespot des Unternehmens an – wann passiert das schon?

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