Wir sind eine Online Marketing Agentur im Herzen Wiens. Gemeinsam verwirklichen wir Ihre Ziele im digitalen Raum.
Wollzeile 1-3
Wien
1010
Österreich

Archiv:

Google Trends: weltweites Suchverhalten in Echtzeit!

Der online Dienst Google Trends bietet bereits seit 2004 Informationen, wie oft Benutzer jährlich, wöchentlich oder täglich welche Suchbegriffe in die Suchmaschine Google eingeben. Die Ergebnisse werden in Relation zum gesamten Suchaufkommen gesetzt und sind in wöchentlicher Darstellung für die gesamte Welt oder für einzelne Regionen verfügbar. Seit Juni kann man allerdings mit dem Analysetool auch die Popularität eines Suchbegriffes in Echtzeit verfolgen.

Laut einem Bericht der New York Times zufolge wollen Google-Sucher bereits zeitig in der Früh die Nachrichten sowie die Wetterprognose wissen, der Arzt wird etwa um 8.20 Uhr gesucht (die Medikamente dann um 16.52 Uhr). Der Suchbegriff „ungesperrte Spiele“ (die von der Schulleitung nicht gesperrt wurden) hat seinen Höhepunkt um 8.04 Uhr und hält sich weit vorne bis 13.30 Uhr. Zwischen 2.00 – 4.00 morgens werden die richtig großen und philosophischen Fragen gestellt: Was bedeutet Bewusstsein? Gibt es den freien Willen? Existiert ein Leben auf anderen Planeten? Spät nachts bringt die Dunkelheit auch Angstzustände mit sich: hier gibt es das höchste Suchvolumen für Wörter wie Paranoia, Symptome oder auch Gehirntumor.
Welche Themen beschäftigen denn nun die Österreicher (Trendabfrage im Zeitraum 7. – 13.7.2015)?

Der frühe Vogel fängt den Wurm
Wie es scheint starten die ÖsterreicherInnen ihre Arbeitswoche sehr zeitig in der Früh, denn bereits montags um 5.30 Uhr hat die Google-Suche in Bezug auf Nachrichtenaus aller Welt ihren Höhepunkt erreicht. Ziemlich zeitgleich – aber mit deutlich mehr Suchanfragen – interessieren sie sich für ihre sozialen Kontakte und googeln nach Facebook. Arbeitgeber können sich freuen, denn die Suche nach den sozialen Netzwerken flaut kontinuierlich am frühen Vormittag ab.

Mittwoch macht hungrig
Sobald die Wochenmitte erreicht ist, herrscht reges Interesse für die Suche nach Restaurants. Bereits Mittwochnachmittag ab 14.30 Uhr wird kontinuierlich steigend bis Donnerstagnacht nach kulinarischen Highlights gesucht.

Shopping ShoppingS hopping
Donnerstag Abend ab 21.30 wird nach Schnäppchen Ausschau gehalten, und bereits Freitagfrüh herrscht ab 3.30 eine immense Nachfrage nach dem Suchbegriff Ausverkauf.

Spiel, Satz, Sieg
Wochenende ist dem Sport gewidmet. Österreicher sind in der Wimbledon-Woche begeisterte Tenniszuschauer, so sind auch die Suchanfragen samstags um 15.30 nach Tennis im Vergleich zu Fußball deutlich höher (absoluter Höchstwert sonntags 15.30). Am Sonntag wird dann schon für die nächste Erholung Ausschau gehalten, der Suchbegriff Lastminute Urlaub hat seine Prime Time um 21.30.

Vorsicht mit den Daten
Wie schon im Wort enthalten, soll das Analysetool Goolge Trends v.a. eine Tendenz in Sachen Tages- und Internetnutzungsgewohnheiten von Menschen angeben, es handelt sich hierbei nicht um harte Fakten. Es müssen einige Aspekte in Betracht gezogen werden: Erstens zeigt Google Trends nicht in absoluten Zahlen an, wie oft tatsächlich nach einem Begriff gesucht wurde. Zweitens darf nicht nur Google allein als Maßstab berücksichtigt werden, denn Zugriffe über die Adressleiste, Apps und Bookmarks sind in der Suche nicht inkludiert.

Nichtsdestotrotz kann man mit diesem Tool Einblicke in die Bedürfnisse, Gewohnheiten und Aufgaben der Menschen bekommen und sehen, auf welche Trends man mit seinem Unternehmen setzen könnte.

Effektiver E-Commerce: Amazon zeigt es vor!

Der Ursprung des E-Commerce geht genauso weit zurück wie die Entwicklung des Internets. Zwischen den 1960er bis 1990er wurden bereits die ersten Grundsteine für einen Online-Handel gelegt. Als dann 1995 das World Wide Web kommerziell geöffnet wurde, sprießten zahlreiche Online-Unternehmen (Boo.com, Ebay, Amazon) aus dem Boden und versprachen einen enormen elektronischen Verkaufshype. Doch im Jahr 2000 platze die DotCom Blase und die meisten Startups verschwanden genauso schnell, wie sie entstanden waren. Nur die Schlauesten und Anpassungsfähigsten überlebten die DotCom Pleite, darunter Amazon, das heute zu den Big Playern zählt und den Ton im Web angibt.

Die Vorbildfunktion im E-Commerce
Amazon gilt als Urgestein des E-Commerce und zählt zu den erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Aber was ist das Erfolgsrezept? Worauf muss man achten, wenn man E-Commerce betreibt, mit welchen „Goodies“ lockt man Kunden? Folgende Punkte stechen bei Amazon besonders hervor:

 

    • Der Kunde ist König
      Jedem Unternehmen ist dieser Spruch ein Begriff, jedoch wird er selten gekonnt in die Tat umgesetzt. Amazon ist bekannt für seine positive Customer Experience, weil das Unternehmen seinen Kunden einen 7-Tage Support (18 Stunden täglich) bietet, sei es per Telefon, E-Mail oder Online Chat. Seine Webseite ist innovativ, einfach zu betätigen und der Kauf eines Produkts lässt sich mit der 1 Klick-Bestellung für registrierte Kunden schnell abschließen. Das Feedback zahlreicher Kunden in Bezug auf Amazons Kundenservice lautet „Schnell, unkompliziert und vertrauenswürdig.“

 

    • Hervorragende Website Usability
      Die Usability einer Website spielt eine enorme Rolle. Sie muss sowohl ansprechend (virtuelle Showrooms), technologisch-fortschrittlich (einfach zu betätigen) als auch vertrauenswürdig (gute Referenzen von Kunden) sein und die Neugierde der Konsumenten wecken. Der sensibelste Aspekt im E-Commerce ist die Bezahlung (fast jeder siebte Online-Kunde geht während des Zahlungsprozesses verloren). Amazon hat Rücksicht auf die Bedürfnisse seiner Kunden genommen und einen Payment-Mix zur Verfügung gestellt (z.B. die Integration der Prepaid-Karten, Kreditkarten, Kauf auf Rechnung oder Sofortüberweisung).

 

    • Kundentreue zahlt sich aus
      Die Idee eines Loyalitätprogramms stammt zwar nicht von Amazon selbst, allerdings hat das Unternehmen seine Hausaufgaben mit seinem „Prime Dienst“ richtig gemacht. So bietet Amazon seinen treuen Prime Kunden für einen kleinen Jahresbeitrag lukrative Rabatte, kürzere Versandzeiten, gratis Shipping, verschiedene Streaming-Services, Cloud-Speicherplatz oder Early-Access-Programme an (wer sich einer Prime-Registrierung nicht sicher ist, kann erstmals ein Probe-Abo für 30 Tage abschließen). Kundenloyalität ergibt sich nicht nur aus quid-pro-quo Transaktionen. Was sich Kunden wünschen ist ein Unternehmen, das sein Geschäft ehrlich, transparent und fair handhabt. Mit einem Wort: wir belohnen dich mit einem echten, spürbaren Mehrwert, der Freude bereitet, Teil dieses Programms zu sein. Amazon Prime zählt allein in den USA 40 Millionen Abonnenten.

 

  • Preispolitik als Markenzeichen
    Amazon gibt vor, dass seine Kunden den „günstigsten Preis“ auf ihrer E-Commerce Plattform finden und das ist auch ihr Markenzeichen. Weiteres wirbt Amazon auch mit Aktionen wie den „Warehouse Deals“. Das sind Produkte, die bereits gekauft wurden und von den Käufern wieder zurück geschickt wurden um dann später weit unter Ladenpreis im Amazon Warehouse als Spezialangebot zu haben sind. Eine Preiswahrnehmung, die gefällt!

 

Im E-Commerce gilt: „mehr ist mehr!“ Nebst personalisiertem Shoppen, klaren Produktkategorisierungen, dem Status der Bestellung und serviceorientierten Informationen (z.B. Stornieren einer Bestellung) missachten viele Unternehmen den wichtigsten Faktor für Online Konsumenten: der des Engagements. Wie kann man einen „Value Add“ zum Hauptangebot liefern, ihre Treue gewinnen und sie zum Kauf animieren?

Jedes E-Commerce Unternehmen verfügt über ein unterschiedliches Geschäftsmodel, sprich, was bei Amazon wirkt, muss nicht unbedingt bei einer anderen E-Commerce Plattform funktionieren. Es ist allerdings nicht von Nachteil, sich über diese Punkte Gedanken zu machen. Vielleicht sind ja ein Live-Chat, ein kostenfreier Versand für loyale Konsumenten oder Produktempfehlungen an Hand der eigenen Daten ja schon der Schlüssel zum Erfolg?

Die Gründung von Amazon
Der amerikanische Informatiker Jeff Bezos gründete Amazon im Jahr 1994 im US-Bundesstaat Washington als Online-Buchhandlung und zählt heute laut Forbes zu den 15 reichsten Menschen der Welt. Bereits im Jahr 1995 lag der wöchentliche Umsatz über 20.000 US-Dollar. Im Jahr 1998 stieg Amazon in den deutschen Markt ein und kaufte den Mutterkonzern „ABC-Bücherdienst GmbH“ für einen zweistelligen Millionenbetrag. In den folgenden Jahren entwickelte Amazon die Infrastruktur „Amazon Web Services“ sowie verschiedene Browserspiele, wurde zum größten Wettbewerber in Großbritannien und gründete das Loyality-Programm „Amazon Prime“ – ein kostenloser Versand mit Erhalt innerhalb zweier Tage (jährlicher Mitgliedsbeitrag EUR 49,- in Deutschland).

Treten Sie mit uns in Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
office@desaio.com
desaio GmbH
Online Marketing Agentur

Wollzeile 1-3/3.1
1010 Wien, Österreich

Tel: +43 1 969 44 64